Jörg Blöming

Das Land Nordrhein-Westfalen startet ein modernisiertes Förderprogramm, das Bürokratieabbau und E-Mobilität so konsequent verbindet wie nie zuvor. Mit der Neuauflage der progres.nrw-Förderprogramme können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, soziale Dienste und Kommunen im Kreis Soest künftig mit weniger bürokratischem Aufwand deutlich einfacher in E-Mobilität und Nachhaltigkeit investieren: vom Laden des eigenen E-Autos über moderne Wärmetechnik bis hin zu kommunalen Fahrzeugflotten. Mit Hilfe digitaler Verfahren und automatisierter Prüfprozesse werden Anträge schneller bewilligt, Fördergelder früher ausgezahlt und Hürden abgebaut.

„Gerade in unserer Heimat sehen wir, wie wichtig eine verlässliche und unbürokratische Förderung ist, ob für E-Mobilität oder für moderne Wärmetechnik in unseren Dörfern und Städten“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming. „Mit progres.nrw setzen wir auf praktische Lösungen, die den Menschen hier vor Ort zugutekommen. Wer klimafreundlich investieren möchte soll schnell Unterstützung erhalten. Das stärkt unsere Region und macht sie fit für die Zukunft.“ progres.nrw bietet zwei Schwerpunkte bei der Förderung: Emissionsarme Mobilität und effiziente Klimaschutztechnik.

  • Emissionsarme Mobilität mit Schwerpunkt auf dem Ausbau der Ladeinfrastruktur:
  • Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern, mit bis zu 1.500 Euro pro Ladepunkt.
  • Schnellladeinfrastruktur für gewerbliche Nutzfahrzeuge, mit bis zu 40.000 Euro pro Ladepunkt.
  • Errichtung öffentlich zugänglicher Ladepunkte, mit einer Förderung von bis zu 1.500 Euro pro Ladepunkt.
  • Konzepte für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen.
  • Ambulante soziale Dienste und Kommunen erhalten:
    • 3.000 Euro pro elektrisch betriebenem Kleinst- oder Kleinwagen
    • Zusätzliche Zuschüsse für Ladepunkte,
    • sowie für Kommunen bis zu 8.000 Euro bei der Anschaffung leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen.
  • Klimaschutztechnik mit Schwerpunkt auf effizienter Wärmenutzung:
  • Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser werden mit 30 Euro pro Bohrmeter gefördert, bis zu 15.000 Euro pro Vorhaben.
  • Nutzung von Abwärme:
    • Beratungstage zur Identifikation von Abwärme-Potenzialen mit bis zu
      75 Prozent und maximal 63.000 Euro.
    • Anlagen zur Auskopplung von Abwärme für die leitungsgebundene Wärmeversorgung mit bis zu 25 Prozent und maximal 100.000 Euro.
  • Weiterbildungen im Bereich Abwärmeberatung sind mit bis zu 50 Prozent und maximal 2.500 Euro förderfähig.
  • Zusätzlich fördert das Land Wärmeübergabestationen für den Anschluss an Wärmenetze sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung in Bestandsgebäuden.
  • Bildungsprämien zu den Themen Wärmepumpe und kommunale Wärmeplanung

Weitere Informationen zu den Förderungen sind auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg unter www.progres.nrw zu finden und können ab sofort beantragt werden.