Mit großem Engagement, erheblichem Arbeitseinsatz und breiter Unterstützung aus der Gemeinschaft der Schützengesellschaft St. Michael Berge ist die umfangreiche Sanierung des Schützenhauses in Berge ein gutes Stück vorangekommen. Im Rahmen der Förderung des Landes NRW in Höhe von 82.000 Euro, wurde zuerst das Dach energetisch modernisiert. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming hat sich jetzt vor Ort ein Bild von den Arbeiten gemacht.
Beim Schützenhaus Berge war nach Jahrzehnten der Nutzung eine grundlegende Sanierung des Daches unumgänglich. Es wies zunehmend Schäden auf, sodass Handlungsbedarf bestand. Aus diesem Grund wurden Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Programm „Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums“ beantragt und auch bewilligt. Das Projekt umfasst die energetische Sanierung des Daches inklusive Zwischendecke sowie die Modernisierung der Herrentoilette. Ziel ist es, die langfristige Nutzbarkeit des Schützenhauses als zentralen Veranstaltungsort im Ort zu sichern. Die veranschlagten Gesamtkosten konnten durch erhebliche Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und Fördermittel in Höhe von über 82.000 Euro entlastet werden, sodass der Eigenanteil überschaubar bleibt. 20 Schützenbrüder investierten bisher über 500 Arbeitsstunden in dieses Projekt und machten es so überhaupt erst möglich.
„Das Schützenhaus in Berge ist ein wichtiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Einsatz hier vor Ort gearbeitet wird und wie die Landesförderung ganz konkret Wirkung entfaltet“, betont der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming.
Mit der Umsetzung wurde Ende September 2025 begonnen. Zu den ersten Arbeiten gehörte die Entsorgung der alten Dämmung, bei der rund 970 Kilogramm Material entfernt wurden. Anschließend folgten umfangreiche Maßnahmen, wie das Einbringen neuer Dämmstoffe, der Aufbau einer stabilen Zwischendecke, Abdichtungsarbeiten sowie die Neueindeckung des Daches mit modernen Sandwich-Elementen. Auch sicherheitsrelevante und funktionale Aspekte wurden berücksichtigt: Gerüstbau, neue Regenrinnen, Verkleidungen und zusätzliche Beleuchtung sorgen für eine nachhaltige Verbesserung der gesamten Anlage.
„Gerade im ländlichen Raum sind solche Orte wie das Schützenhaus von unschätzbarem Wert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass das Land solche Maßnahmen unterstützt“, so Jörg Blöming weiter. Er hatte sich bei der zuständigen Ministerin Silke Gorißen für die Fördermittel eingesetzt.
Das Gebäude ist wieder vollständig dicht. Ein weiterer Schritt im Rahmen der Sanierung steht noch bevor: Die Modernisierung der Herrentoilette soll in diesem Frühjahr folgen und das Projekt abrunden.
Bildunterschrift: v.l.: Mario Lammers (Major), Olaf Reen (Ortsvorsteher), Stefan Albersmeier
(1. Vorsitzender), Jörg Blöming (MdL), Michael Lammers (Fahnenkommandant), Niklas Ditz (Fahne), Siegfried Wiehen (Hauptmann)
