Jörg Blöming

Die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler Friedrich Merz vom 25. Juni 2026 sind nach Auffassung des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Blöming ein wichtiger Erfolg für die Städte und Gemeinden im Kreis Soest. Insbesondere die Einigung auf eine stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes bei neuen gesetzlichen Aufgaben bedeute eine spürbare Entlastung der kommunalen Haushalte.

„Unsere Städte und Gemeinden stehen seit Jahren unter erheblichem finanziellem Druck. Deshalb ist die Verständigung zur sogenannten Veranlassungskonnexität ein echter Meilenstein. Künftig gilt deutlich stärker das Prinzip: Wer bestellt, bezahlt“, erklärt Blöming.

Erstmals habe sich der Bund dazu verpflichtet, 80 Prozent der zusätzlichen Kosten zu übernehmen, wenn neue oder geänderte Bundesgesetze Länder und Kommunen mit mindestens 200 Millionen Euro jährlich belasten. „Das schafft mehr Planungssicherheit für unsere Kommunen und eröffnet neue Handlungsspielräume für Investitionen vor Ort“, so der heimische Landtagsabgeordnete.

Besonders erfreulich sei, dass Nordrhein-Westfalen in den Verhandlungen auf eine stärkere Beteiligung des Bundes gedrängt habe. „Während der Bund zunächst nur die Hälfte der Kosten übernehmen wollte, konnte am Ende eine Beteiligung von 80 Prozent erreicht werden. Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass sich der konsequente Einsatz unseres Ministerpräsidenten Hendrik Wüst für die Interessen der Kommunen ausgezahlt hat.“
Blöming begrüßt außerdem, dass künftig die kommunalen Spitzenverbände bei der Ermittlung der finanziellen Auswirkungen neuer Gesetze einbezogen werden. „Die Kommunen wissen am besten, welche Belastungen vor Ort tatsächlich entstehen. Ihre Erfahrungen müssen deshalb von Anfang an berücksichtigt werden.“
Auch die angekündigten Reformen im Bereich der Sozialausgaben bewertet Blöming positiv. Die Begrenzung der Kostenentwicklung unter anderem bei der Eingliederungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, dem Unterhaltsvorschuss sowie der Hilfe zur Pflege sei dringend notwendig. „Gerade diese Ausgaben belasten die kommunalen Haushalte immer stärker. Jede Entlastung stärkt die Handlungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden.“

Als wichtigen Schritt bezeichnet Blöming zudem die vereinbarte Staatsmodernisierung. Digitale und bundesweit einheitliche Verwaltungsverfahren könnten die Rathäuser und Kreisverwaltungen künftig deutlich entlasten. „Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Davon profitieren Verwaltung und Bevölkerung gleichermaßen,“ erklärt Jörg Blöming, der auch personalpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist und damit für die Belange des gesamten öffentlichen Dienstes in Nordrhein-Westfalen zuständig ist.

Abschließend betont Blöming: „Die Beschlüsse aus Berlin sind ein gutes Signal für unsere Kommunen im Kreis Soest. Jetzt müssen den Vereinbarungen auch Taten folgen. Unsere Städte und Gemeinden brauchen dauerhaft eine faire Finanzausstattung, damit sie ihre vielfältigen Aufgaben zuverlässig erfüllen und die Lebensqualität vor Ort weiter stärken können.“