Gute Nachrichten für den Sport in unserer Heimat: Das Land unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Sportplatz Kommune 2.0“ das Projekt „Stadt.Land.Ehrenamt.“ des SuS Oestereiden mit einer Förderung in Höhe von 22.500 €. Damit sollen mehr Jugendliche gezielt für das Ehrenamt gewonnen, in die Rüthener Sportvereine vermittelt und schrittweise zu qualifizierten Übungsleitern und Trainerinnen ausgebildet werden. Somit passt die Maßnahme hervorragend zu den Projektzielen des Landes-förderprogramms, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote vor Ort auszubauen, kommunale Netzwerke zu stärken und Menschen aller Altersgruppen einen niedrigschwelligen Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen. Landesweit werden im aktuellen Förderaufruf insgesamt 75 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 1,5 Mio. € unterstützt.
„Sport ist viel mehr als Bewegung – er bringt Menschen zusammen, vermittelt Teamgeist, stärkt die Gesundheit und schafft Gemeinschaft. Gerade unsere Sportvereine leisten Tag für Tag einen unschätzbaren Beitrag für den Zusammenhalt vor Ort“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming. „Deshalb freue ich mich besonders, dass das Land Nordrhein-Westfalen auch ein Projekt aus unserer Heimat fördert. Jeder Euro, der in den Sport investiert wird, ist eine Investition in das Miteinander und in die Zukunft unserer Gesellschaft.“
Das Projekt „Stadt.Land.Ehrenamt.“ wird organisiert von einem Rüthener Netzwerk, bestehend aus der Stadt Rüthen, den Rüthener Schulen, dem Stadtsportbund Rüthen sowie dem SuS Oestereiden. Es setzt genau dort an, wo die Potenziale bislang noch nicht voll ausgeschöpft werden: An den weiterführenden Schulen – dem Friedrich-Spee-Gymnasium und der Sekundarschule Hugo Stern – werden seit Jahren Sporthelferinnen und Sporthelfer ausgebildet. Mit Unterstützung des Landes NRW sollen diese Jugendlichen nun systematisch erfasst, ihre sportlichen Interessen mit den Bedarfen der Rüthener Sportvereine abgeglichen und sie gezielt in die Vereinsarbeit vermittelt werden. Geplant sind außerdem Qualifizierungen bis hin zur Übungsleiter- bzw. Trainer-C-Lizenz, zusätzliche wohnortnahe Bewegungs- und Sportangebote – auch in den Ferien – sowie niedrigschwellige und möglichst kostenfreie Angebote, von denen insbesondere Kinder und Jugendliche sowie junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte profitieren sollen.
Für den Hintergrund:
Mit dem Programm „Sportplatz Kommune 2.0“ baut das Land Nordrhein-Westfalen die kommunale Sportentwicklung konsequent weiter aus. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Sport, Bildung, Soziales und Gesundheit miteinander vernetzen und nachhaltige Strukturen vor Ort schaffen. Gefördert werden insbesondere Angebote für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie vulnerable Gruppen. Ebenso unterstützt das Programm inklusive und integrative Bewegungsangebote, Maßnahmen gegen Einsamkeit sowie Projekte zur Förderung des Schwimmsports.
Antragsberechtigt sind unter anderem gemeinnützige Sportvereine, Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen der Ganztagsbetreuung sowie weitere juristische Personen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.
