Jörg Blöming

Wer Sozialleistungen benötigt, soll künftig deutschlandweit schneller, einfacher und digitaler Unterstützung erhalten. Die von Nordrhein-Westfalen federführend entwickelte Sozialplattform wird künftig zum zentralen digitalen Zugang für Sozialleistungen in ganz Deutschland ausgebaut. Das hat das Expertengremium „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ beschlossen. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßt diese Entscheidung.

„Dass sich die in Nordrhein-Westfalen entwickelte Sozialplattform bundesweit durchsetzt, ist ein großer Erfolg für unser Land. Gleichzeitig profitieren davon ganz konkret auch die Menschen im Kreis Soest. Wer Unterstützung benötigt, soll schnell, unkompliziert und ohne lange Wege die passenden Informationen und Leistungen finden können“, erklärt Blöming.

Als Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des nordrhein-westfälischen Landtags sieht Blöming in der Weiterentwicklung der Sozialplattform einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und bürgernahen Verwaltung.

„Gerade im ländlich geprägten Kreis Soest ist es wichtig, dass staatliche Leistungen einfach erreichbar sind. Digitale Angebote können Wege verkürzen und Verfahren beschleunigen. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung vor Ort unverzichtbar. Digitalisierung soll den Menschen dienen und sie nicht ersetzen“, betont Blöming.

Bereits heute können Bürgerinnen und Bürger in angeschlossenen Kommunen über die Sozialplattform Sozialleistungen online finden und beantragen. Künftig sollen auf dem bundesweiten Portal Informationen, Beratungsangebote und digitale Antragsverfahren für sämtliche Sozialleistungen gebündelt werden. Perspektivisch sollen zudem moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz sowie die sichere Nutzung bereits vorhandener Verwaltungsdaten die Antragstellung weiter vereinfachen.

„Von einer leistungsfähigen digitalen Verwaltung profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch unsere Städte und Gemeinden im Kreis Soest. Wenn Verwaltungsabläufe einfacher und effizienter werden, gewinnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Zeit für die persönliche Beratung in den Fällen, in denen sie besonders gebraucht wird“, so Blöming.

Abschließend unterstreicht der CDU-Landtagsabgeordnete: „Nordrhein-Westfalen setzt mit der Sozialplattform bundesweit Maßstäbe. Darauf können wir stolz sein. Gleichzeitig zeigt diese Entscheidung, dass moderne Digitalisierung und bürgernahe Verwaltung kein Widerspruch sind, sondern sich hervorragend ergänzen. Davon werden auch die Menschen im Kreis Soest profitieren.“

Zum Hintergrund:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hat im Rahmen der arbeitsteiligen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes die Aufgabe übernommen, federführend für alle Länder und Kommunen in Deutschland einen nutzerfreundlichen digitalen Zugang zu vielen Sozialleistungen zu schaffen – die Sozialplattform. Der Dienst wird durch das MAGS in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales umgesetzt. Die Sozialplattform wird derzeit von einer Länderallianz aus 14 Bundesländern gemeinsam betrieben und finanziert.

Das Expertengremium „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ setzt sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung als Vorsitzende, der Bundesagentur für Arbeit, den Ländern Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen sowie den drei kommunalen Spitzenverbänden zusammen. Weitere Bundesländer, Sozialversicherungsträger und Digitalexpertinnen und -experten werden themenbezogen hinzugezogen, um das Fachwissen aus allen Bereichen zu nutzen. Ziel des Expertengremiums ist es, die Digitalisierung der Arbeits- und Sozialverwaltung voranzutreiben.