Ob neue Mobilitätsangebote im ländlichen Raum, digitale Verkehrslösungen oder kreative Konzepte für den Radverkehr oder die Logistik: Das Land Nordrhein-Westfalen sucht wieder die besten Ideen für die Mobilität von morgen. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Institutionen und Start-ups aus dem Kreis Soest ihre Projekte für den Mobilitätspreis.NRW 2026 einreichen. Gesucht werden innovative und wegweisende Mobilitätsprojekte, die den Personen- und Güterverkehr sowie die Infrastruktur in unserem Land weiterentwickeln. Bewerben kann man sich ab sofort bis zum 13. September unter www.buendnis-fuer-mobilitaet.nrw.de. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet im Dezember 2026 im Rahmen des Mobilitätstag.NRW statt.
„Innovative Mobilität entsteht dort, wo Menschen die Herausforderungen vor Ort kennen und neue Lösungen entwickeln. Auch im Kreis Soest gibt es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, deren Ideen weit über die Region hinaus Wirkung entfalten können“, betont der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming, der auch Mitglied im nordrhein-westfälischen Verkehrsausschuss ist. „Der Mobilitätspreis.NRW bietet die Chance, diese Projekte sichtbar zu machen und als Vorbild für ganz Nordrhein-Westfalen zu präsentieren. Ich ermutige daher alle aus dem Kreis Soest, sich mit ihren Ideen zu bewerben und die Mobilität der Zukunft aktiv mitzugestalten.“
Der Mobilitätspreis.NRW wird in einem dreistufigen Verfahren vergeben. Zunächst sichtet ein Fachgremium des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr alle eingereichten Projekte und trifft anhand festgelegter Kriterien eine Vorauswahl. Anschließend bewertet eine unabhängige Fachjury die verbliebenen Bewerbungen und bestimmt fünf Finalisten. Über die endgültige Platzierung entscheiden schließlich die Bürgerinnen und Bürger aus ganz Nordrhein-Westfalen in einem Online-Voting.
Zum Hintergrund:
Der Mobilitätspreis.NRW wurde 2023 erstmals ausgelobt und ist der erste Preis seiner Art auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr gewann das Projekt „Triangel – das Radwege-3-Eck im Kreis Steinfurt“ den ersten Platz. Der zweite Platz ging an „bonus mobil – Sauber fahren, Kohle sparen“ der Ruhrbahn GmbH. Den dritten Platz belegte das Projekt „Verkehrswende in Essen“ der Universität Münster. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie innovative Ideen vor Ort zu konkreten Verbesserungen für die Mobilität beitragen können und damit auch als Vorbild für andere Regionen dienen.
