Gut ausgebaute und sichere Straßen sind eine wesentliche Grundlage für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität vor Ort. Um die kommunale Straßeninfrastruktur weiter zu stärken, unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr die Kommunen bei der Modernisierung und Erhaltung ihrer Infrastruktur. Im Rahmen des „Landesprogramms zur Förderung der kommunalen Straßeninfrastruktur“ werden im Jahr 2026 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 160 Millionen Euro gefördert.
Im Kreis Soest werden folgende Projekte gefördert:
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Baulastträger/ Antragsteller |
Vorhaben |
Gesamtkosten (Mio. €) |
Landesförderung (Mio. €) |
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Lippstadt |
Lückenschluss Südtangente |
4,56 |
3,19 |
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Soest |
Ausbau der Niederbergheimer Straße von B 229 bis Seidenstückerweg/Lippstädter Straße |
7,75 |
2,89 |
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Soest Kreis |
Ausbau der K 28 in der Ortsdurchfahrt Warstein-Westendorf |
0,51 |
0,35 |
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Soest Kreis |
Ausbau der K 8 Abschnitt 6 von Delecke bis zur Sperrmauer in Möhnesee |
2,16 |
1,51 |
„Investitionen in den Straßenbau bleiben ein zentraler Bestandteil unserer Verkehrspolitik. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk dem Erhalt und der Sanierung bestehender Straßen“, betont der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags ist. Seit dem Rückzug des Bundes aus der Finanzierung im Jahr 2020 trägt das Land Nordrhein-Westfalen die Kosten vollständig aus eigenen Haushaltsmitteln. „Besonders freue ich mich, dass der Lückenschluss der Südtangente in Lippstadt mit 3,19 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert wird. Diese wichtige Investition wird das Stadtzentrum spürbar entlasten und die Verkehrssituation für Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern.“
Förderfähig im Rahmen des Programms sind Vorhaben der Kreise, Städte und Gemeinden, die
- einen sicheren und leistungsfähigen Straßenverkehr gewährleisten
- den Verkehrsfluss verbessern
- oder die Sicherheit an Bahnübergängen verbessern.
Der Schwerpunkt dieses Programms liegt, wie in der Verkehrspolitik des Landes insgesamt, auf dem Erhalt und der gezielten Sanierung bestehender Straßen. Nordrhein-Westfalen verfügt über eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die jedoch durch das steigende Verkehrsaufkommen und die zunehmende Belastung vielerorts an ihre Grenzen stößt. Um die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und den Wert des Straßennetzes langfristig zu sichern, setzt das Land gezielt auf Investitionen in die Erhaltung und Substanzverbesserung der vorhandenen Infrastruktur.
