Jörg Blöming

Der Zustand von Straßen, Radwegen, Brücken und Tunneln in Nordrhein-Westfalen soll deutlich besser werden. Dazu hat das Land NRW eine Sanierungsoffensive für die Verkehrsinfrastruktur ins Leben gerufen. Das Land NRW verstärkt diese Offensive mit den Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes weiter. Grundlage für die Umsetzung ist der „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“. Daraus fließen insgesamt 3,5 Milliarden Euro bis 2036 in die Sanierung von Fahrbahnen, einschließlich Radwegen, Brücken und Tunnel an Landes- und Kommunalstraßen. Für das Jahr 2026 werden daraus zusätzlich 60 Millionen Euro in NRW bereitgestellt.

Konkret erhält Bad Sassendorf in diesem Jahr Unterstützung aus den anteiligen 60 Millionen Euro des „Nordrhein-Westfalen-Plans für gute Infrastruktur“ für den Ersatzneubau der Brücke Rosenau (L 688).

Aus dem bekannten Radwegeprogramm „Bürgerradwege“ werden 2026 zwei Projekte im Kreis Soest gefördert:

– an der L 749:

Radweg Kreisgrenze – Lippstadt/Mettinghausen, 2. Bauabschnitt

– an der L 747 in Soest-Hattrop:

Radwege über Wirtschaftswege

Außerdem wird an der L 969 Soest/Ostönnen und Ampen die Anlegung von vier Querungshilfen gefördert.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe der zusätzlichen Investitionen einen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Bad Sassendorf, Lippstadt und Soest leisten können“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming, der auch Mitglied im nordrhein-westfälischen Verkehrsausschuss ist. „Radwege und Brücken sind wichtige Lebensadern unserer Region, weil sie Mobilität und sichere Wege für die Menschen vor Ort ermöglichen. Mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Sondervermögen kommen wir dem Ziel näher, den Zustand der Verkehrsinfrastruktur deutlich zu verbessern.“

Zum Hintergrund:

Sanierungsoffensive:

Mit der im November 2023 gestarteten Sanierungsoffensive treibt das Land Nordrhein-Westfalen die Modernisierung der Straßeninfrastruktur mit Rekordinvestitionen voran. Ziel ist es, den über die Jahrzehnte entstandenen Sanierungsstau bei Straßen, Radwegen, Brücken und Tunneln schrittweise abzubauen und die Infrastruktur langfristig leistungsfähig zu machen.

„Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“:

Insgesamt umfasst das Sondervermögen aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ 3,5 Milliarden Euro bis 2036, um Fahrbahnen, Radwege, Brücken und Tunnel in NRW schneller zu modernisieren. Zusätzlich wächst das Landesstraßenerhaltungsprogramm in diesem Jahr auf insgesamt 235 Millionen Euro an. Das sind vier Millionen mehr als noch im Vorjahr.