Jörg Blöming

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert 2026 gemeinsam mit dem Bund so viel wie nie zuvor in den Ausbau und die Sicherheit des Radverkehrs. Landesweit fließen mehr als 172,7 Millionen Euro in Radwege, in die kommunale Nahmobilität und in eine sichere Verkehrsinfrastruktur. Auch der Kreis Soest profitiert spürbar von diesem Rekordprogramm: Für insgesamt neun konkrete Maßnahmen werden rund 2,2 Millionen Euro an Mitteln bereitgestellt. Gefördert werden unter anderem neue Radwege, Velorouten, sichere Querungshilfen, Fahrradabstellanlagen sowie Planungs- und Konzeptmaßnahmen.

„Dass wir im Kreis Soest von diesem landesweiten Rekordprogramm so deutlich profitieren, ist ein wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität vor Ort“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtages Nordrhein-Westfalen ist. „Die Projekte zeigen, dass wir als Land gezielt in alltagstaugliche, sichere und klimafreundliche Mobilität investiert – nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch im ländlichen Raum.“

„Diese Förderung ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bund und Land Hand in Hand arbeiten. Bundesmittel helfen dabei, kommunale und kreiseigene Projekte schneller umzusetzen. Davon profitieren ganz konkret die Menschen im Kreis Soest – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit“, ergänzt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel.

Im Einzelnen werden im Kreis Soest unter anderem der Neubau eines Radweges zwischen Erwitte-Finken und Lippstadt-Overhagen, der radverkehrsgerechte Umbau zentraler Kreuzungen, der Ausbau mehrerer Velorouten in der Stadt Soest sowie neue Fahrradabstellanlagen in verschiedenen Kommunen gefördert. Hinzu kommen Mittel für ein Nahmobilitätskonzept, eine Modal-Split-Erhebung und begleitende Öffentlichkeits-arbeit, um den Umstieg auf das Fahrrad weiter zu erleichtern.

Ziel des Programms ist es, den Radverkehr als gleichwertige Säule der Mobilität zu stärken, Sicherheit zu erhöhen und Gemeinden dabei zu unterstützen, den Alltag nachhaltiger zu gestalten. Gerade im Kreis Soest schaffen die geförderten Maßnahmen bessere Verbindungen zwischen Orten und sorgen dafür, dass das Fahrrad für immer mehr Wege eine echte Alternative wird.